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Ostseebad Binz

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Ostseebad Binz - Strand
(Strand in Binz)

Zimmer- und Appartementvermittlung im
Ostseebad Binz auf der Insel Rügen



Wir vermitteln nicht nur im größten Seebadeort der Insel Rügen:

. Hotel- und  Pensionszimmer
. Appartements und Ferienwohnungen /-häuser
telefonisch, online und vor Ort in Binz!


In unserer Binzer Geschäftsstelle erhalten Sie:
. Souvenirs: wie Kalender
. Postkarten
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Außerdem bieten wir Ihnen über unseren Büropartner
FotoArt Mirko boy:
. Binzer Foto-Touren
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Zimmervermittlung in Binz





Die Insel Rügen fasziniert nicht nur Urlauber und Touristen, Fotografen finden auf der Ostseeinsel die spannensten Motive der Landschafts- und Architekturfotografie. Auch die Sternenfreunde finden in den klaren Nächten fast die gesamte Milchstraße am Himmel wieder. Rügen bietet kontrastreiche Locations für Shootings aller Art. Ein umfangreiches Bildarchiv für Prospekte und Flyer finden Sie auf der Seite des Rügen Fotograf Mirko Boy.

Rügen von A bis Z: Mönchgut, Halbinsel

1252 erhielten die Zisterzienser-Mönche des Klosters Eldena bei Greifswald das "Land Reddevitz", den nördlichen Teil der Halbinsel, zum Lehen vom Rügenfürsten. Dieser Klosterbesitz wurde in einer Urkunde um 1295 "dat Mönke Guedt" (heute Mönchgut) genannt. Im Jahre 1360 konnte das Kloster durch Kauf auch den südlichen Teil (Insula Zicker) der Halbinsel erwerben. Damit waren der "Mönche Gut" komplett. Der Mönchgraben in Baabe war die "Grenze zu Rügen", die Halbinsel entwickelte ihr Eigenleben.
Die Mönche errichteten an der schmalsten Stelle des einzigen Landzuganges einen Befestigungswall, den etwa 1,5 km langen Mönchgraben am Nordausgang von Baabe. Dieser Graben bildete nach dem Willen der eldenaischen Äbte die Scheidelinie zwischen geistlichen und profanen (unheiligen) Boden. Die Abgrenzung war ein wichtiger, wenn auch nicht alleiniger Grund dafür, dass sich auf Mönchgut Sitten und Gebräuche der Menschen bis in unser Jahrhundert hinein erhielten.
Die Mönche holten im 14. Jh. niedersächsische Bauern ins Land. Es entstanden die Hagendörfer Kleinhagen, Philippshagen und Middelhagen. Abgaben der Bauern und die Produkte des Klosterhofes im einstigen Hagen (heute Middelhagen) gelangten von hier aus per Schiff über den Greifswalder Bodden nach Eldena. Eine strenge Abschließung des Klosterbesitzers setzte ein. Der Verkehr der Mönchguter mit den Bewohnern Rügens und des pommerschen Festlandes sollte möglichst vollständig unterbunden werden. So wurde z.B. fremden Handwerkern und Dienstleuten der Zutritt untersagt. Auf diese Weise entstand hier über einen relativ langen Zeitraum ein kleiner Klosterstaat, der nach eigenen Gesetzen regiert wurde. Mit der Reformation um 1535 fällt Mönchgut an das pommersche Herzogshaus. Trotzdem bleibt die Abgeschlossenheit der Halbinsel erhalten, diese endet erst mit der Entstehung der Seebäder auf Rügen.
In den Mönchguter Museen, insbesondere im Heimatmuseum Göhren, erfährt man viel Wissenswertes und Interessantes aus der Geschichte der Halbinsel und seiner Bewohner.